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Die Top 5 Craft-Beer-Trends für 2026

Die Top 5 Craft-Beer-Trends für 2026

Während wir tiefer in das Jahr 2026 eintauchen, entwickelt sich die Craft-Beer-Landschaft in einem rasanten Tempo weiter. Während einige Klassiker unberührt bleiben, fegt eine neue Welle der Innovation durch Brauereien weltweit. Von High-Tech-Nachhaltigkeit bis hin zur Rückkehr zur Einfachheit – hier sind die Top 5 Trends, die Craft Beer in diesem Jahr definieren.

1. Die „Lager-Renaissance“ geht weiter

Wenn 2024 der Funke war, dann ist 2026 das lodernde Feuer der Lager-Renaissance. Craft-Beer-Trinker entfernen sich von der „Hopfenmüdigkeit“ und entdecken die Schönheit eines gut gebrauten, spritzigen Lagers wieder.

  • Präzisionsbrauen: Brauer nutzen fortschrittliche Sensortechnologie, um das empfindliche Gleichgewicht der Untergärung zu meistern.
  • Regionale Varianten: Es ist zu erwarten, dass hyperregionale Stile wie italienische Pilsener und mexikanische Lagerbiere global an Bedeutung gewinnen.

2. Ultralokale & nachhaltige Beschaffung

Im Jahr 2026 ist „lokal“ nicht nur ein Marketing-Schlagwort, sondern eine Voraussetzung. Nachhaltigkeit ist vom Hinterzimmer auf die Vorderseite der Flasche gerückt.

  • Regenerative Landwirtschaft: Brauereien arbeiten zunehmend mit Landwirten zusammen, die regenerative Praktiken für den Anbau von Gerste und Hopfen anwenden.
  • Kreislaufbrauen: Halten Sie Ausschau nach Bieren, die mit „upgecyceltem“ Brot gebraut werden oder CO2 aus dem Fermentationsprozess auffangen, um das Bier zu karbonisieren.

3. Der Aufstieg der „funktionalen“ Biere

Die Grenze zwischen der Brauerei und der Gesundheits- und Wellnesswelt verschwimmt. 2026 sieht den Aufstieg von Bieren, die mit spezifischen Lebensstilzielen im Hinterkopf entwickelt wurden.

  • Optimierte Alkoholfreie: Alkoholfreie Biere sind nicht mehr nur „Bier ohne Alkohol“. Ihnen werden Elektrolyte, Polyphenole und Adaptogene zugesetzt.
  • Geringer Glutengehalt, voller Geschmack: Fortschrittliche Enzyme ermöglichen es Brauern, nahezu glutenfreie Biere zu kreieren, die den vollen Körper und das Mundgefühl traditioneller Ales bewahren.

4. Thiolierte Hefe und Biotransformation

Die Technologie im Labor verändert den Geschmack im Glas. 2026 ist das Jahr der „Biotransformation“.

  • Verborgene Aromen freisetzen: Durch die Verwendung „thiolierter“ Hefestämme können Brauer tropische Fruchtaromen (wie Passionsfrucht und Guave) aus Hopfen und Malz freisetzen, die zuvor unzugänglich waren.
  • Wissenschaftliche Hopfen-Selektion: KI-gestützte Geschmacksprofile helfen Brauern bei der Auswahl von Hopfenkombinationen, die diese biotransformativen Effekte maximieren.

5. Ursprüngliche Getreide und historische Stile

Als Gegenbewegung zum High-Tech-Brauen gibt es schließlich ein tiefes Eintauchen in die Geschichtsbücher.

  • Vergessene Getreide: Getreidesorten wie Dinkel, Einkorn und historische Gerstensorten werden wiederbelebt, um einzigartige, nussige und erdige Fundamente für moderne Biere zu schaffen.
  • Historische Genauigkeit: Enthusiasten suchen nach „historisch genauen“ Nachbildungen von Portern aus dem 18. Jahrhundert oder dem alten Grodziskie, wobei der Fokus auf traditionellen Mälz- und Räuchertechniken liegt.

Was ist Ihr bisheriger Lieblingstrend? Ob Sie ein Fan eines spritzigen Pilseners oder eines biotransformierten IPAs sind – 2026 ist ein fantastisches Jahr für Bierliebhaber!